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Demokratie und Toleranz in Mecklenburg-Vorpommern




Pressemeldung

Verantwortung übernehmen im Norden.
Projekte und Programme gegen Rechtsextremismus und Gewalt.

19.03.2015, 10.30–15.30 Uhr, Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF), Hamburg.

Nr. 010/15 - 07.03.2015

Foto: Verantwortung übernehmen im Norden. 19.03.2015, ZAF Hamburg.
Foto: Verantwortung übernehmen im Norden. 19.03.2015, ZAF Hamburg.

Programm (pdf, 1,07 MB)

Vor dem Hintergrund von Pegida-Demonstrationen, der Terroranschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt in Paris gewinnt die Diskussion um rechtspopulistische Haltungen sowie um wachsende Islamfeindlichkeit an Aktualität. Nachrichten über rechtsextreme Gewalttaten, Ergebnisse der Europawahl und neue rechtspopulistische Strömungen zeigen uns nahezu täglich, dass Rechtsextremismus ein ebenso dauerhaftes wie drängendes Problem unserer Gesellschaft ist.

Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und menschenfeindliche Einstellungen sowie eine zunehmende Verunsicherung sind keine nationalen Phänomene, sondern über Ländergrenzen hinweg zu beobachten. Mehr denn je ist ein wachsames und kontinuierliches Engagement aller Akteure unserer Gesellschaft für Demokratie und gegen rassistische Einstellungen gefordert.

Die Landespräventionsräte Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, der DGB Nord und die Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration haben mit der Veranstaltungsreihe „Verantwortung übernehmen im Norden“ ein erfolgreiches Konzept entwickelt, um die Präventionsarbeit aktiv zu stärken.

„Verantwortung übernehmen im Norden 2015“ möchte neue Impulse setzen und die Gelegenheit bieten, über Erfahrungen und Probleme in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und zu vernetzen.

Die Veranstaltung informiert über Ursachen rechtspopulistischer Einstellungen und stellt die Frage nach der Rolle der Medien im Zusammenhang mit dem Anwachsen des Rechtspopulismus. Ein Forum für die Entwicklung effektiver Strategien und konkreter Beispiele bietet die Tagung außerdem in sechs interessanten Workshops. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, an Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Forschung sowie an Fachkräfte aus Schulen, Sozialämtern sowie aus Jugend- und
Sporteinrichtungen.

Anmeldung
Zentrum für Aus- und Fortbildung
Normannenweg 26
20537 Hamburg
per E-Mail: ZAF-Fortbildung@zaf.hamburg.de

Bitte die ausgefüllte Anmeldekarte (s. Programm, pdf, 1,07 MB) eingescannt oder alle notwendigen Daten in der Mail senden.

Die Vergabe der freien Plätze erfolgt analog der Reihenfolge der eingehenden Rückmeldungen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.

Zusatzinformationen


Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut